Ökologischer Lärmschutz

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Ökologischer Lärmschutz und eine runde Sache für Planer, Architekten, Bauingenieure und Schalltechniker: Die begrünbare ökologische Lärmschutzwand der Firma Rau Geosystem aus dem Allgäu soll bis zu einer Höhe von sechs Metern ohne Betonfundament und damit besonders preiswert verlegt werden können, sie soll sich allen Kurvenradien anpassen, die Feinstaubbelastung reduzieren und mit ihrer begrünten Oberfläche auch noch ein echter Hingucker sein.

Der große Vorteil gegenüber Stein-Gabionen und Betonwänden: Die Grüne Hecke soll sich um bis zu 50 % günstiger installieren lassen und darüber hinaus aufgrund ihrer Bepflanzung für eine deutliche Feinstaubabsorption sorgen, was gerade in Städten besonders wichtig ist. Gegenüber aufgeschütteten Erdwallen punktet die Rau-Lärmschutz-Hecke laut Hersteller durch die optimierte Flächenausnutzung. Denn für die vier Meter hohe Rau-Wand werde eine geringe Gesamtbreite von gerade mal 2,40 Metern (1,40 Meter Wand plus je 50 cm Pflanzstreifen) benötigt. Die bepflanzten Lärmschutzwände von Rau sollen nicht nur den Schall schlucken, sondern auch Abgase und tragen durch die Austauschprozesse bei der Photosynthese nachhaltig zum CO²-Gleichgewicht bei, so Rau. Die Wände nutzen den Regen und kämen somit ohne künstliches Bewässerungssystem aus.Die massiven und stückverzinkten Trägerprofile und Gittermatten des vorgefertigten Korbgerüsts sollen korrosionsbeständig und so stark dimensioniert sein, dass statische Anforderungen erfüllt werden. Mit wenig Aufwand sollen auch Photovoltaik-Module montiert werden können.

Nähere Informationen auf der Internetseite des Herstellers unter www.rau.de

Bildquellen: Rau